Bodybuilding hält nicht nur den Körper fit

Bei Bodybuilding als Sport oder sogar Lebensstil geht es nicht nur um den Körper, sondern auch die Gesundheit. Schließlich soll es einem am Ende weiterhin gut gehen und man sich besser denn je fühlen. Das Bodybuilding hilft nicht nur dabei den Körper fit zu halten, sondern auch den Geist. Sport ist nämlich ausgesprochen gut für die Seele. Beim Bodybuilding geht es wie der Name schon sagt darum, den Körper auszubauen. Häufig gibt es sogar große Wettbewerbe, bei denen professionelle Bodybuilder auftreten und sich neben weiteren Kriterien in Bezug auf Gleichmäßigkeit, Muskelkraft und Konditionierung beurteilen lassen. Neben dieser Bewegung gibt es außerdem noch das natürliche Bodybuilding, dessen Ziel es ist die manchmal negative Assoziation, die viele Menschen mit Bodybuilding verbinden, umzukehren und zu zeigen, dass man bei Wettbewerben auch mit einem Körperbau gewinnen kann, der realistisch und erreichbar ist.

Im Allgemeinen geht es beim Bodybuilding also darum seinen Körper zu optimieren, Muskeln progressiv aufzubauen und persönliche Grenzen zu überschreiten. Für viele Bodybuilder gibt es drei hauptsächliche Strategien, um ihre Muskeln maximal auszubauen. Krafttraining mit Hilfe von Gewichten oder Geräten mit Bewegungswiderstand ist eine davon. Zusätzlich ist beim Bodybuilding eine spezielle Ernährung wichtig, die eine Menge an zusätzlichen Proteinen und Ergänzungsmitteln enthält. Ein weiterer Teil, den viele gerne unterschätzen sind dabei die Ruhepausen. Schlaf und die unbedingt nötige Erholung zwischen Workouts ist ein wichtiger Bestandteil des Bodybuildings.

Im Bodybuilding kommt es auf das richtige Training, die Ernährung und Erholung an

Krafttraining im Bodybuilding treibt zwei verschiedene Typen von Hypertrophie an. Dies ist die Vergrößerung eines Organs oder Gewebes durch vermehrte Beanspruchung und Forderung. Auf der einen Seite stehen vergrößerte Muskeln und auf der anderen die athletische Kraft an sich. Ersteres erreicht man durch sich immer weiter ausbauende und zunehmende Wiederholungen während letzteres durch das Heben schwerer Gewichte ausgelöst wird. Egal wofür man sich jedoch entscheidet, eine Zunahme in Sachen Größe und Kraft der Muskeln ist in jedem Fall gewährleistet. Nur der Schwerpunkt ist anders. Um zu verhindern, dass der Körper sich den Anstrengungen im Bodybuilding anpasst und so ab einem gewissen Punkt aufhört sich weiter zu optimieren, wechseln viele von einem Typ zum anderen. Im Bodybuilding liegt der Schwerpunkt in den meisten Fällen trotzdem beim ersten Typ und ab und an wird zum zweiten Typ gewechselt, um den Körper nicht in eine Sackgasse zu führen.

Die Ernährung ist beim Bodybuilding ein wichtiger Baustein für den Erfolg. Das exzessive Muskelwachstum, dessen Instandhaltung und die Energie, die gebraucht wird, um sich von dem Training zu erholen, erfordern eine spezielle Diät. Allgemein kann man sagen, dass Personen im Bodybuilding mehr Kalorien benötigen als eine Durchschnittsperson mit demselben Gewicht. Dies liegt daran, dass Bodybuilder mehr Proteine benötigen und ein höher Energiebedarf notwendig ist, um das Training zu unterstützen und die Muskelmasse zu vergrößern.

Kohlenhydrate sind extrem wichtig für das Bodybuilding, da diese dem Körper die nötige Energie verleihen und auch bei der Erholung gebraucht werden. Hier ist wichtig, dass man Kohlenhydrate wählt, dessen Zucker langsam verdaut wird, damit dieser seine Energie stufenweise abgibt, anstatt alles auf einmal auszuschütten und zu riskieren, dass die überschüssige Energie in Fett angelegt wird. Wie immer sind auch beim Bodybuilding Proteine Hauptbestandteil der Diät, da diese äußerst wichtig für den aktiven Muskelaufbau sind. Nahrungsmittel wie Hühnchen- und Putenfleisch, Rind- und Schweinefleisch sowie Fisch, Eier und Milchprodukte haben beispielsweise hohe Proteinwerte. Auch bestimmte Nüsse, Samen, Bohnen und Linsen stehen recht hoch auf der Liste. Wenn es um Ergänzungsmittel geht, werden im Bodybuilding meist Kasein- und Molkenprotein gewählt.

Das Bodybuilding ist ein langfristiger Prozess, der sich lohnt

Im Bodybuilding ist der Alltag etwas anders geregelt als bei den meisten Menschen. Bodybuilder teilen ihre Mahlzeiten nämlich in der Regel in 5 bis 7 Stück ein. Jede einzelne Mahlzeit hat dabei einen ähnlichen Nährwert und der Abstand zwischen ihnen sollte zwischen 2 und 3 Stunden liegen. Dies hilft dabei bei den einzelnen Mahlzeiten anfangs nicht zu viel zu essen und gleichzeitig später leichter ein höheres Volumen an Speisen zu sich zu nehmen, wenn das Training in die Phase übergeht, in der man aktiv zusätzliche Masse ansetzen muss. Im Großen und Ganzen kann man sagen, dass der menschliche Körper drei hauptsächliche Nährstoffe für das Aufbauen von Muskeln benötigt: Proteine, Kohlenhydrate und die richtigen Fette.

Abschließend soll abermals erwähnt werden, wie wichtig außerdem die Erholungsphasen zwischen Trainingseinheiten im Bodybuilding sind. Denn auch wenn die Stimulierung der Muskeln während des Trainings geschieht, das eigentliche Wachsen der Muskeln passiert in der Erholungsphase danach. Ohne adäquate Erholung und Schlaf bis zu mindestens 7-8 Stunden wirkt das Bodybuilding nicht so wie es soll. Die Muskeln brauchen die Möglichkeit sich ausgiebig zu erholen und aufbauen zu können, bevor man sie abermals beansprucht. Deshalb sollte man unbedingt genug schlafen, um ihnen genau diese Zeit zu geben, damit der Körper danach wieder auf Hochtouren laufen kann.

Fazit ist also, dass im Bodybuilding das richtige Training, die passende Ernährung und eine gute Erholung zum Erfolg führen. Im Bodybuilding ist es nämlich um einiges nachhaltiger, wenn man langsam aber sicher seinem Ziel näher kommt. Eine Veränderung des eigenen Körperbaus geschieht nun einmal nicht über Nacht, aber ist durchaus möglich, wenn man sich selbst ein wenig Zeit lässt. Auch hier gilt: Der Weg ist das Ziel. Lass dir Zeit und mit ein wenig Geduld wirst du dein Ziel erreichen und es auch langfristig halten können.

Bitte geben Sie die Zahlenfolge in das nachfolgende Textfeld ein

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.