Ernährungsberatung – Grundlagen gesunder Ernährung

Eine gesunde Ernährung ist auch unabhängig vom anhaltenden Fitnesstrend ein zentraler Aspekt vieler Menschen. Die gesunde Ernährung gilt als zentrales Merkmal eines schönen und schlanken Körpers und eines gesteigerten Lebensstils. Dabei wird unter gesunder Ernährung vieles verstanden. Viele Menschen verstehen eine ausgewogene Ernährung unter gesund, andere den Verzicht auf ganz bestimmte Lebensmittel und wiederum andere setzen es mit der Aufnahme von bestimmten Vitaminen und natürlichen Lebensmitteln gleich.

Welche Grundlagen es für eine gesunde Ernährung gibt und wie diese bei einem Sportler aussehen kann, zeigen wir Ihnen im nachfolgenden Text.

Die Grundfunktionen von Ernährung

Im Grunde genommen ist die Aufnahme von Nahrung besonders dafür nötig, um die Energieversorgung des Menschen sicherzustellen. Der Körper verbraucht immer Energie, selbst wenn Sie „nichts“ tun. Da der Körper die Energie nur bedingt und auch nicht unbegrenzt aus eigenen Reserven ziehen kann, ist die Ernährung als Energieversorgung wichtig. Der Verbrauch an Kalorien variiert also mit den täglichen Aktivitäten. Der exakte Verbrauch lässt sich dabei auch gar nicht feststellen, da viele Faktoren eine Rolle spielen. Allerdings benötigen körperlich aktive Menschen dennoch deutlich größere Mengen an Kalorien. Es gibt drei Hauptbestandteile von Nahrung, Nährstoffe, die in fast allen Lebensmitteln vorhanden sind. Dabei handelt es sich um Kohlenhydrate, Proteine und Fette.

- Kohlenhydrate sind besonders für die Energieversorgung entscheidend. Sie werden in schnelle und langsame Kohlenhydrate aufgeteilt, während die schnellen Kohlenhydrate schnell verdaut und verwertet werden. Sie dienen zur schnellen Nahrungsaufnahme und bieten besonders körperlich aktiven Menschen eine zeitnahe und konstante Energiezufuhr. Wenn sie nicht verwendet werden, wandelt sich ein Teil in Fett um und wird als spätere Energiequelle eingespeichert. Somit entstehen kleine Fettpölsterchen, die oftmals nicht gewollt sind.

- Langsame Kohlenhydrate lassen den wichtigen Blutzuckerspiegel nicht so stark ansteigen. Das ist bei den schnellen Kohlenhydraten genau umgekehrt. Daher können die schnellen Kohlenhydrate schneller zu Fettanlagerungen werden, als die langsamen und sind als ungesünder zu bezeichnen. Das hängt aber immer von der jeweiligen Verwendung ab.

- Fette sind in einer gesunden Ernährung ebenfalls von Bedeutung. Fette sind wichtig, um Vitamine absorbieren zu können und den Stoffwechsel in Gang zu halten. Das trifft aber nicht auf alle zu, weshalb es auch bei Fetten eine Unterscheidung gibt, nämlich die zwischen gesunden und den ungesunden. Die ungesättigten Fette sind dabei vereinfacht als die gesunden Fette zu bezeichnen, da sie einige entscheidende Funktionen erfüllen. Dazu zählt beispielsweise eine Stärkung der Gehirnzellen. Die gesättigten Fettsäuren bringen im Gegensatz dazu einige negative gesundheitliche Effekte mit sich und sollten eher vermieden werden.

- Proteine sind grundlegend für den Körper, da sie für den Aufbau von Muskeln, Haaren, Enzymen und Hormonen zuständig sind und zusätzlich weitere wichtige Funktionen übernehmen. Für Sportler ist besonders die Aufnahme von Proteinen wichtig, da die Muskeln das sind, was viele Sportler zu dem machen, was sie sind. Allerdings kann auch hier auf Gesundheit geachtet werden. Gesund ist hierbei zum einen das, was vom Körper genutzt werden kann, ohne Nebenprodukte, wie ungesunde Fette, beizusteuern. Zum anderen ist auch die Verdaulichkeit wichtig, da sonst zu viel Energie in die Verdauung gesteckt wird.

Darauf kommt es bei der gesunden Ernährung für Sportler an

Im Grunde genommen ist die richtige und gesunde Ernährung für alle Menschen entscheidend. Allerdings kann die Definition bei Sportlern etwas variieren, da je nach Sportart andere Attribute benötigt werden. Generell gilt trotzdem, dass bestimmte Nahrungsmittel positive Inhaltsstoffe beinhalten, die beispielsweise die Verdauung verbessern oder das Immunsystem stärken. Davon abgesehen gibt es aber weitere Anhaltspunkte, die für Sportler entscheidend bei der Nahrungsaufnahme sind:

- Schnelle Kohlenhydrate können vor einer intensiven Sporteinheit gegessen werden. Dazu zählt beispielsweise eine Banane oder ein kleiner Teller Nudeln. Es ist allerdings immer darauf zu achten, nicht zu viel zu essen, da die Energie sonst in Fett umgewandelt wird und ein voller Magen ebenfalls problematisch ist.

- Langsame Kohlenhydrate sind bei einer Diät nicht nur sinnvoll, weil sie langsamer Fett einlagern, als die schnellen Kohlenhydrate. Sie zeichnen sich auch dadurch aus, dass sie lange sättigen und die geringere Mengen an Energie langsamer und später freigeben. Somit dienen sie zum Abnehmen und bieten gleichzeitig Energie, weshalb sie beispielsweise am Vortag oder lange vor einer Einheit konsumiert werden können.

- Die Fette müssen immer mit Vorsicht betrachtet werden. Das liegt an der hohen Kalorienzahl. Ihre Kalorienzahl ist ungefähr doppelt so hoch wie die der Proteine und Kohlenhydrate. Sportler, die bewusst an Masse zunehmen möchten und einen sehr hohen Verbrauch haben, kommen um den Konsum von Fetten nicht herum. Im Gegensatz dazu sollten Sportler, die gerne Abnehmen möchten, mit Vorsicht auf die Fette und ihre positiven Eigenschaften blicken. Klar gibt es viele Vorteile der Fette, allerdings kann ein übermäßiger Konsum auch negative Folgen hervorrufen.

- Die Proteine sind im Bereich des Sports der entscheidende Faktor für eine gesunde Ernährung. Als Baustoff der Muskeln sind die Aminosäuren immer in einem guten Ausgleich zu halten. Prinzipiell spielt die Proteinzufuhr bei unterschiedlichen Sportarten eine unterschiedliche Rolle. So spielt das Protein bei Läufern eine geringere Rolle, als bei Bodybuildern.

Fazit und abschließende Worte

Es gibt keine perfekte Ernährung, die für jeden zutrifft. Das beginnt bei der jeweiligen körperlichen Aktivität, die den tatsächlichen Verbrauch an Kalorien beeinflusst. Darüber hinaus ist das Verhältnis der jeweiligen Nährstoffe ebenfalls unterschiedlich und variiert besonders bei Sportlern. Dazu kommen dann noch persönliche Probleme, wie die Unverträglichkeit bestimmter Inhaltsstoffe, wie beispielsweise Lactose. Das kann bei vielen Lebensmitteln zutreffen und das Wohlbefinden beeinflussen.

Prinzipiell gilt aber, dass Sie darauf achten sollten sich gut zu ernähren, ganz unabhängig davon, was Ihre konkreten Ziele sind. Die Ernährung hilft dabei und viele kleine Aspekte des Lebens können dadurch verbessert werden. Wenn Sie Sport treiben, nimmt die Ernährung einen noch höheren Stellenwert ein – denn sie ist Grundlage für die richtige Leistungsbilanz bei Kraft- und Ausdauersportarten.

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