Die Grundlagen von Fitness – Tipps für Einsteiger

Aller Anfang ist schwierig, besonders wenn es um große Lebenswandlungen geht, wie die Entscheidung, Fitness zu betreiben. Die ersten Wochen und die schnellen Fortschritte können am Anfang motivierend wirken, allerdings gibt es auch genug Tage, an denen ein gemütlicher Abend auf der Couch wie die bessere Alternative erscheint. Worum genau es sich bei Fitness handelt ist Ihnen vielleicht ebenfalls nicht bewusst. Daher ist eine Übersicht für den Einstieg wichtig.

Wir geben Ihnen daher wertvolle Tipps, wie Sie den Einstieg am besten meistern und Fitness dauerhaft zu einem Teil Ihres Lebens machen können.

Darum handelt es sich bei Fitness

Fitness ist nicht allgemein zu definieren und kann verschieden interpretiert werden. Generell handelt es sich im Großen und Ganzen um eine Lebenseinstellung, die mit einem gesunden Leben zusammenhängt. Demnach soll der Körper in der Lage sein, auch schweren Belastungen standzuhalten. Darüber hinaus ist der Körper insgesamt auch gesund, wodurch das allgemeine Wohlbefinden und das allgemeine Lebensgefühl steigen. Daher ist die ausreichende körperliche Bewegung in regelmäßigen Abständen ein wichtiger Aspekt von Fitness, der über entsprechendes Training erreicht werden kann.

Verschiedene Formen des Fitnesstrainings

Der Begriff Fitnesstraining wird unweigerlich mit dem Begriff Fitnessstudio assoziiert. Das Fitnessstudio gilt dabei als Ort, wo Sie fit werden können und Fitness betreiben können. Das ist auch die einfachste Form, da es dort viele verschiedene Geräte gibt, die für verschiedene Arten des Fitnesstrainings genutzt werden können. Es gibt aber auch noch viele weitere Möglichkeiten, Fitness als Sportart zu betreiben. Die folgenden Arten stellen die Grundtypen eines Fitnesstrainings dar:

- Das Ausdauertraining ist eine der beliebtesten Formen des Fitnesstrainings. Der große Vorteil liegt in der einfachen Ausführbarkeit. Es wird meist als aerob bezeichnet. Das bedeutet, dass der Körper Sauerstoff benötigt, um Energie aus Kohlenhydraten und Fetten zu beziehen, womit es also auch zu Fettverbrennung kommt. Daher gelten Ausdauertrainingseinheiten besonders gut als Fettverbrenner. Zu diesen Sportarten gehören besonders längere Laufeinheiten oder Fahrradfahren. Daran zeigt sich auch die einfache Ausführbarkeit, da für das Laufen keinerlei Geräte benötigt werden und es auch unabhängig vom Fitnessstudio gut betrieben werden kann.

- Eine etwas gegensätzliche Form des Fitnesstrainings stellt das Krafttraining dar. Es ist oftmals im anaeroben Bereich und verbrennt somit nur bedingt Fett. Hierbei handelt es sich um verschiedene Trainingsformen, bei denen es primär darum geht, Muskeln aufzubauen und somit die körperliche Fitness zu steigern. Dafür gibt es verschiedenste Möglichkeiten. Es kann beispielsweise ein reines Krafttraining durchgeführt werden, bei dem die allgemeine Kraft gesteigert wird. Ein Maximalkrafttraining ist eine weitere Steigerung davon, bei dem es um tatsächliche Kraft geht. Arten gibt es viele, wobei Sie abwägen sollten, was Ihre Ziele sind.

- Kraftausdauertraining ist eine Mischung aus den aeroben und den anaeroben Fitnessarten. Dabei geht es darum, eine gewisse Grundkraft aufzubauen und diese über einen längeren Zeitraum aufrechtzuerhalten. So kann Ihr Ziel sein, größere Gewichte beim Krafttraining zu bewegen, aber auch an einer Laufeinheit nicht zu scheitern. Das ist oftmals eine optimale Mischung, wenn es darum geht auf körperliche Schwierigkeiten vorbereitet zu sein, da der Körper eine gute Balance hat. Das „CrossFit“ wird als Königsdisziplin des Fitnesstrainings verstanden, da es auf einem ähnlichen Prinzip beruht. Es verbindet beispielsweise Elemente des Gewichthebens mit Ausdauersport, wie Schwimmen und Laufen und vielen weiteren Elementen, und ist somit sehr abwechslungsreich.

- Mobilitätstraining kann in verschiedenen Ausführungen ebenfalls sehr anstrengend sein und ist keinesfalls zu unterschätzen. Besonders Sportarten wie Yoga versuchen entsprechend die Beweglichkeit zu steigern und besonders auch den Geist zu stärken. So kann Yoga zu einem gesünderen Lebensstil beitragen, da Verletzungen und Schmerzen vorgebeugt werden und der geistige Zustand sich verbessert. Zusätzlich sind viele Übungen sehr anstrengend und tragen somit auch zur körperlichen Fitness bei. Die Beweglichkeit kann ebenfalls sehr gut mit anderen Bereichen des Fitnesssports kombiniert werden und unterstützend sein.

Wichtige Tipps für den Einstieg

Der Einstieg ist oftmals nicht das Problem und besonders zum neuen Jahr sind viele Menschen sehr motiviert. Allerdings sollten Sie mit dem Start nicht warten, bis das neue Jahr anfängt, sondern diese Entscheidung zu jedem Zeitpunkt treffen können und sie unmittelbar umsetzen. Das hilft besonders dann, wenn Sie planen in ein Fitnessstudio zu gehen und sich unter Umständen von den großen Menschenmassen zu Jahresbeginn abschrecken lassen würden. Solche Entschlüsse sind nicht vom Jahreswechsel abhängig und im Nachhinein wünschen Sie sich oftmals, dass Sie lieber den Monat früher angefangen hätten. Weitere wichtige Tipps für den Einstieg:

- Motivation ist das, was Sie zunächst zum Fitnesstraining antreibt. Die Motivation wird allerdings nicht immer so hoch bleiben und zwangsläufig sinken oder relativ stark schwanken. Daher ist es wichtig, die anfängliche Motivation durch Disziplin zu ersetzen. Besonders am Anfang gibt es schnelle Erfolge im Bereich der Ausdauer und Kraft. So schnell sind die Fortschritte allerdings nicht immer, was aber nicht abschrecken sollte. Wenn Sie es sich zur Gewohnheit machen in den ersten Wochen regelmäßig Fitness zu betreiben und es fest in Ihren Tagesplan implementieren, fällt es auch an grauen und verregneten Tagen einfacher, hinzugehen.

- Fitness geht immer mit der Ernährung einher. Daher ist es von Beginn an wichtig, sich gut zu ernähren. Es soll auch Menschen geben, die lediglich Sport machen, damit sie sich weiter schlecht ernähren können, ohne zuzunehmen, allerdings ist das keine gute Motivation, wenn tatsächlich etwas am Lebensstil und an der Figur geändert werden soll.

- Ein anfänglicher Gesundheitscheck kann helfen, Ihnen eine Einschätzung zu geben für welche Belastungen Ihr Körper zum Einstieg geeignet ist. Das führen einige Fitnessstudios gewissermaßen selbst durch, allerdings ist die Überprüfung von Ärzten dem grundsätzlich vorzuziehen.

- Für stetige Motivation kann es helfen, den vorherigen Zustand festzuhalten. Das bezieht sich auf Gewicht, Körperfettanteil, BMI und auch das äußerliche Aussehen. So können Sie rückblickend immer sehen, was Sie schon erreicht haben.

Fazit und abschließende Bemerkung

Es ist wichtig, dass Sie sich von Beginn an ein Ziel definieren. Das ist besonders auf den Körper bezogen. Der Weg dahin kann durch unterschiedlichste Trainingsmethoden erfolgreich gestaltet werden. Das Ausprobieren und Variabilität im Training sind dabei keinesfalls etwas Schlechtes, da Sie nicht wissen, was Ihnen Spaß macht, ohne es zu probieren. Prinzipiell ist die Entscheidung zu einem gesünderen und fitteren Lebensstil bereits ein erster wichtiger Schritt.

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