Der Fitnesstracker

Fitness gewinnt zunehmend an Bedeutung in unserer heutigen Gesellschaft, da sich immer mehr Menschen für einen gesunden Lifestyle interessieren. Die Medien animieren zum Mitmachen. Der Gang ins Fitnessstudio ist zur Normalität geworden und es wird viel Wert auf eine bewusste Ernährung und ein regelmäßiges Sportprogramm gelegt. Damit einher geht meist  auch der Wunsch nach passendem Zubehör, um die gesunde Lebensweise zielführend zu unterstützen. Sei es funktionale Bekleidung für den Lieblingssport, nahrungsergänzende Mittel für den Muskelaufbau oder andere kleine (technische) Hilfsmittel, die zur Verbesserung der persönlichen Fitness beitragen. Dazu gehört auch der Fitnesstracker. Ein Gadget, welches von vielen verwendet wird, um die eigene Gesundheit zu überwachen. Doch wie funktioniert so ein Fitnesstracker und was zeichnet er genau auf?

Was ist ein Fitnesstracker?

Ein Fitnesstracker „trackt“ – wie der Name verrät- den Verbraucher.Es handelt sich dabei um eine Computeruhr mit einem kleinen Display, die man wie eine herkömmliche Armbanduhr am Handgelenk trägt und die Bewegungen des Trägers verfolgt und verschiedene (sportliche) Leistungen des Körpers misst. Der Markt ist in den letzten Jahren gewachsen. Es gibt die verschiedensten Fitnesstracker, von den verschiedensten Marken. Sie unterscheiden sich nicht nur im Aussehen sondern auch in ihrer Funktionalität. Je nach Modell ist das Fitnessarmband dazu in der Lage die zurückgelegte Laufstrecke, die Anzahl einer ausgeführten Übung und die dabei verbrauchten Kalorien  zu bestimmen. Sei es auf dem Laufband, beim Fahrradfahren, beim Workout oder beim Tennisspielen – der Activitytracker, wie er auch oft genannt wird, speichert jede Bewegung in seiner Datenbank. Zusätzlich dient er der Dokumentation der Herz- und Pulsfrequenz und Erfassung der Schlafqualität. Abhängig von den Bedürfnissen des Nutzers kann zwischen den verschiedenen Ausführungen gewählt werden. Die Aufzeichnung, Speicherung und Auswertung dieser Daten bieten dem Nutzer einen optimalen Überblick über den Fitnesszustand. Die Werte sind auf eine App für das Smartphone übertragbar und dadurch noch mehrere Wochen nach Erfassung für den Abruf bereit. So ist es dem Konsumenten möglich persönliche Entwicklungen zu erkennen und gewünschte Erfolge zu verzeichnen.

Wie funktioniert der Fitnesstracker?

Zu der wohl wichtigsten Funktionsweise des Fitnesstrackers gehören die Bewegungssensoren. Diese teilen sich in zwei Arten auf: die Beschleunigungssensoren und die Gyroskop-Sensoren. Erstere ermitteln linear die ausgeführten Bewegungen  in allen drei Ebenen, wohingegen die Gyroskop-Sensoren die Rotation erfassen. Beide Messwerte werden kombiniert und können somit eine ziemlich genaue Auskunft über die Bewegungsabläufe geben. Dadurch werden dann Distanzen, Höhen und auch die Schlafqualität durch Algorithmen ausgewertet. Je öfter die Position in der Nacht gewechselt wird, desto schlechter wird die Qualität des Schlafs ausfallen und umgekehrt. Durch die Angabe persönlicher Daten vor Gebrauch des Geräts, wie Größe, Alter, Geschlecht und Gewicht, wird der Kalorienbedarf und die mögliche Schrittweite errechnet. Auf diese Werte bezieht sich der Tracker dann bei der Auswertung der körperlichen Leistungen. Die Pulsfrequenz wird optisch und zwar über kleine LEDs und eine Fotozelle, welche sich auf der Innenseite des Armbands befinden, bestimmt. Es ist wichtig das Armband eng am Handgelenk zu tragen, damit eine möglichst genaue Messung stattfinden kann. Das Licht der LEDs durchdringt die Haut und das Gewebe und wird dort vom Blut reflektiert. Der Fitnesstracker ermittelt anhand dieses Vorgangs das Blutvolumen, aus welchem sich dann der Puls ableiten lässt.

Wozu ist ein Fitnesstracker nützlich?

Der Fitnesstracker soll eine Art Guide für die tragende Person darstellen. Durch die kontinuierliche Dokumentation der Aktivität wird sich diese dem Verlauf und der Intensität ihrer Tätigkeiten bewusst. Durch die Option der Einsicht auf die gemessenen Daten in den Apps hat der Konsument seine Vitalität im Blick und nimmt diese als potenzielle Richtwerte, um sich neue Ziele zu setzen. Der Fitnesstracker dient also auch als Motivationssteigerung. Erkennt man also in der Datenanalyse eine Verbesserung seiner sportlichen Leistungen, ist der Wille sich höhere Ziele zu setzen durchaus gestärkt. Durch die Personalisierung des Fitnesstrackers, welche durch die Angabe der körperlichen Daten erfolgt, ist es außerdem ausgeschlossen sich zu übernehmen, da manche Modelle über einen Vibrationsalarm verfügen. Dieser wird bei Überlastung ausgelöst. Ein weiterer Vorteil, um eine realistische Selbsteinschätzung zu erlangen. Derjenige der sich für einen gesünderen Lebensstil entscheidet und schnell Erfolge erzielen möchte, läuft die Gefahr, sich am Anfang zu viel zuzumuten. Durch die Überwachung über einen Fitnesstracker mit Vibrationsalarm ist dies nicht möglich. Angemerkt werden sollte jedoch auch, dass die Messwerte bei ununterbrochenem Tragen leicht beeinflusst werden können. Trägt man das Armband beim Staubsaugen, Wäsche waschen oder bei der Arbeit am Laptop im Büro könnte dies die Aufzeichnungen insofern verändern, dass nicht mehr genau zwischen alltäglichen und sportlichen Aktivitäten unterschieden werden kann. Wer also ausschließlich eine Datenanalyse seines Trainings erhalten möchte, sollte den Fitnesstracker auch nur zu solchen Begebenheiten tragen.

Dennoch ist es ein sinnvolles Gadget für all diejenigen unter euch, die einen Überblick ihrer Fitness erhalten möchten. Die gemessenen Werte motivieren zum Aktivwerden und zur Beibehaltung einer ausgeglichenen Lebensweise. Ob es nun für Personen ist, die ihre allgemeine Vitalität in den Fokus setzen möchten oder für die, die ihre Affinität im ständigen Training sehen und Leistungsverbesserung erzielen möchten - ein Fitnesstracker kommt jedem zu Gute.

Bitte geben Sie die Zahlenfolge in das nachfolgende Textfeld ein

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.