Körpertypen: Welche Körpertypen gibt es?

 

Es scheint so, als würden manche Trainierende im Studio allein schon Muskeln aufbauen, wenn sie neben einer Hantel stehen. Andere wiederum bauen bereits Körperfett auf, wenn sie auch nur an ein Stückchen Torte denken. Andere Personen hingegen bauen weder das eine, noch das andere auf. Was manche als "ungerecht" bezeichnen würden, liegt eigentlich in der Genetik begründet. Denn diese ist dafür verantwortlich, welchem Körpertyp wir zuzuordnen sind. Grundsätzlich lassen sich drei Körpertypen unterteilen: der mesomorphe, endomorphe und ektomorphe Typ. Für Personen, die Muskulatur auf- oder Körperfett abbauen möchten, ist es wichtig zu wissen, welchem Typ sie angehören – denn nur so lassen sich wichtige Strategien für Training und Ernährung ableiten. Erfahre in diesem Artikel, welche Eigenschaften ein jeder Körpertyp besitzt.

Typ 1: Mesomorph

Für Personen, die zum mesomorphen Typ gehören, scheint es geradezu ein Kinderspiel zu sein, Muskeln aufzubauen. Sie scheinen für das Bodybuilding gemacht zu sein und werden deswegen in Magazinen und Foren oft als "Easygainer" bezeichnet. Sie sind von Natur aus stark, haben einen starken Knochenbau und eine athletische Körperform mit definierter Muskulatur. Der mesomorphe Typ besitzt somit die besten Voraussetzungen für das Kraft- und Fitnesstraining. Personen dieses Körpertyps, die mit dem Training beginnen, können mit raschen Muskel- und Kraftzuwächsen rechnen. Allerdings laufen diese auch schnell Gefahr, Körperfett aufzubauen, wenn die Kalorienaufnahme zu hoch ist.

Typ 2: Endomorph

Personen des endomorphen Typs neigen dazu, schnell Körperfett aufzubauen. Sie besitzen von Natur aus einen kräftigen Körperbau. Im Vergleich zu mesomorphen Personen ist der Körperfettanteil höher, weswegen Körperkonturen weich und undefiniert erscheinen. Sie besitzen zudem eine kräftige Muskulatur – insbesondere die Beinmuskulatur ist stark ausgeprägt. Aufgrund eines vergleichsweise langsamen Stoffwechsels bauen mesomorphe Personen leicht Körpergewicht auf: Dies gilt für Muskel- als auch Körperfettgewebe. Außerdem verzeichnen sie schnelle Kraftzuwächse. Allerdings fällt es ihnen relativ schwer, Körperfett abzubauen.

Typ 3: Ektomorph

Oft werden Menschen dieses Typs als "Hardgainer" bezeichnet. Trotz aller Bemühungen fällt es diesen Personen schwer, Muskelmasse aufzubauen. Man erkennt Personen des ektomorphen Typs an ihrem dünnen und schmalen Körperbau mit schmalen Schultern, flacher Brust und einem geringen Muskel- und Körperfettanteil. Aufgrund eines schnellen Stoffwechsels fällt es ihnen schwer, Körpergewicht in Form von Muskulatur und Körperfettgewebe aufzubauen. Kommt es allerdings zu einer Gewichtszunahme, geschieht dies meist in Form von Muskelmasse. Allerdings kann der Muskelaufbau weit mehr Zeit in Anspruch nehmen als bei den anderen beiden Typen.

Kombinierte Typen

Meistens gibt es keine klare Trennung der Körpertypen. Ein Mensch besitzt in der Regel Merkmale zweier verschiedener Typen. Außerdem kann es im Laufe des Lebens zur Veränderung bestimmer Eigenschaften des Körpertyps kommen.

Fazit

Nachdem wir in diesem Artikel die drei Körpertypen vorgestellt haben, wirst du bereits in der Lage sein, eine erste Aussage über deinen persönlichen Typ machen zu können. Egal ob mesomorph, endomorph oder ektomorph: Jeder Körpertyp ist in der Lage, signifikante Muskelzuwächse zu erzielen – dies haben bereits zahlreiche Bodybuilder gezeigt. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der Kontinuität und einer körpertypgerechten Trainings- und Ernährungsweise. Darüber berichten wir im Detail in unseren nächsten Artikeln.

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